Warum Talent überschätzt wird und was stattdessen zählt
Notizen zur Kunst von Katrin Hoerner
“Malen – das würde mir auch gefallen, aber ich habe kein Talent.” Das höre ich immer wieder, wenn ich erzähle, was ich beruflich mache. Talent oder Begabung, das klingt nach einem Geschenk, nach einer geheimnisvollen Gabe, die manche Menschen von Natur aus haben und andere nicht. Doch im Atelier zeigt sich immer wieder: Talent wird überbewertet! Entscheidend ist nicht, wie begabt jemand ist, sondern wie sehr sie oder er bereit ist, sich einzulassen – auf den kreativen Prozess, darauf, es zu versuchen, zu scheitern und es erneut zu probieren, bis es klappt.
Talent ist nur der Anfang
Ja, stimmt, gibt es Menschen, die ein besseres Gespür haben für Farben, Formen, Kompositionen. Doch ohne Neugier, Mut und Ausdauer bleibt auch das größte Talent stehen. Künstlerisches Schaffen ist kein Ziel, sondern ein Weg. Dieser Weg steht offen für alle, die ihn gehen wollen. Vincent van Gogh beispielsweise hielt sich selbst für unbegabt. Er begann erst mit Ende 20 zu malen, übte dann aber unermüdlich. In einem Brief schrieb er: „Ich tue mein Bestes, um gut zu werden, und das ist wichtiger, als es zu sein.“
Übung sticht Talent
Wenn wir malen, schreiben, gestalten, lernen wir vor allem eins: Beharrlichkeit. Die entscheidenden Fortschritte entstehen oft nicht in Momenten der Inspiration, sondern in den Stunden, in denen man einfach weitermacht. Wichtig ist das innere Engagement, die Bereitschaft, sich immer wieder zu öffnen – auch wenn das Ergebnis erst einmal nicht den Erwartungen entspricht.
Die Lernforschung nennt das „deliberate practice“ – bewusstes, regelmäßiges Üben. Wer sich wieder und wieder auf den Prozess einlässt, entwickelt Fähigkeiten, die weit über eine Veranlagung hinausgehen.
Hingabe statt Begabung
Künstlerisch tätig zu sein bedeutet, eine Haltung einzunehmen: wach, aufmerksam, offen. Wer Kunst macht, entwickelt seine Sinne. Sie oder er sieht genauer hin, hört deutlicher, fühlt intensiver. Diese Haltung ist nicht angeboren. Sie wächst aus Interesse, aus Erfahrung, aus der Bereitschaft, sich einzulassen und sich selbst zu begegnen.
Und genau darin liegt die eigentliche Begabung: in der Hingabe an die eigene Kreativität.
Talent ist nur der Anfang
Ja, stimmt, gibt es Menschen, die ein besseres Gespür haben für Farben, Formen, Kompositionen. Doch ohne Neugier, Mut und Ausdauer bleibt auch das größte Talent stehen. Künstlerisches Schaffen ist kein Ziel, sondern ein Weg. Dieser Weg steht offen für alle, die ihn gehen wollen. Vincent van Gogh beispielsweise hielt sich selbst für unbegabt. Er begann erst mit Ende 20 zu malen, übte dann aber unermüdlich. In einem Brief schrieb er: „Ich tue mein Bestes, um gut zu werden, und das ist wichtiger, als es zu sein.“
Übung sticht Talent
Wenn wir malen, schreiben, gestalten, lernen wir vor allem eins: Beharrlichkeit. Die entscheidenden Fortschritte entstehen oft nicht in Momenten der Inspiration, sondern in den Stunden, in denen man einfach weitermacht. Wichtig ist das innere Engagement, die Bereitschaft, sich immer wieder zu öffnen – auch wenn das Ergebnis erst einmal nicht den Erwartungen entspricht.
Die Lernforschung nennt das „deliberate practice“ – bewusstes, regelmäßiges Üben. Wer sich wieder und wieder auf den Prozess einlässt, entwickelt Fähigkeiten, die weit über eine Veranlagung hinausgehen.
Hingabe statt Begabung
Künstlerisch tätig zu sein bedeutet, eine Haltung einzunehmen: wach, aufmerksam, offen. Wer Kunst macht, entwickelt seine Sinne. Sie oder er sieht genauer hin, hört deutlicher, fühlt intensiver. Diese Haltung ist nicht angeboren. Sie wächst aus Interesse, aus Erfahrung, aus der Bereitschaft, sich einzulassen und sich selbst zu begegnen.
Und genau darin liegt die eigentliche Begabung: in der Hingabe an die eigene Kreativität.